Vorlage Eidesstattliche Versicherung: Muster, Anleitung & formelle Anforderungen 2026

Eine eidesstattliche Versicherung ist eine schriftliche Erklärung zur Glaubhaftmachung von Tatsachen. Erfahren Sie, wann sie benötigt wird, welche Inhalte sie haben muss und wie Sie die Vorlage richtig ausfüllen.

Von der StarterLegal-Redaktion Aktualisiert 2. September 2026 10 Min. Lesezeit
Vorlage Eidesstattliche Versicherung: Muster, Anleitung & formelle Anforderungen 2026

Verfasst von Dr. iur. Anna Bergmann, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Zivil- und Verwaltungsprozessrecht, Berlin. Sie berät Privatpersonen und Unternehmen seit 2012 zu den Anforderungen an eidesstattliche Versicherungen und die Glaubhaftmachung in Verfahren.

Eine Vorlage eidesstattliche Versicherung gibt Ihnen eine rechtssichere Grundstruktur an die Hand, wenn Sie gegenüber einem Gericht oder einer Behörde Tatsachen glaubhaft machen müssen. Mit der passenden Vorlage vermeiden Sie Formfehler und stellen sicher, dass Ihre Erklärung die beabsichtigte Bindungswirkung entfaltet. Im Folgenden erfahren Sie, was eine eidesstattliche Versicherung genau ist, wann sie zum Einsatz kommt und wie Sie die Vorlage Schritt für Schritt richtig ausfüllen.

Was ist eine eidesstattliche Versicherung?

Eine eidesstattliche Versicherung ist eine schriftliche Erklärung, mit der Sie persönlich die Richtigkeit bestimmter Tatsachen gegenüber einer Behörde oder einem Gericht bestätigen. Anders als eine einfache Behauptung dient sie der Glaubhaftmachung – also einer abgeschwächten, aber formell anerkannten Form der Beweisführung. Sie kommt dann ins Spiel, wenn ein Vollbeweis durch Urkunden oder Zeugen nicht möglich oder verfahrensrechtlich nicht erforderlich ist.

Rechtliche Bindung und strafrechtliche Konsequenzen

Die Besonderheit: Mit Ihrer Unterschrift übernehmen Sie die volle Verantwortung für jede einzelne Tatsachenbehauptung. Wer eine vorsätzlich falsche eidesstattliche Versicherung abgibt, macht sich nach § 156 StGB strafbar. Das Gesetz sieht dafür Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor. Auch fahrlässige Falschangaben können unter Umständen sanktioniert werden – etwa wenn Sie Angaben ungeprüft übernehmen, obwohl Sie deren Unrichtigkeit bei sorgfältiger Prüfung hätten erkennen können.

Deshalb ist die eidesstattliche Versicherung kein gewöhnliches Schreiben, sondern ein rechtlich bindendes Dokument mit Strafbewehrung. Schon eine falsche Datumsangabe kann strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen, wenn sie vorsätzlich gemacht wurde. Die Formulierung des Textes und die Überprüfung jeder Behauptung verlangen äußerste Sorgfalt.

Typisches Anwendungsszenario

Stellen Sie sich vor, Sie beantragen eine Sozialleistung und können Ihre Wohnsituation nicht durch einen schriftlichen Mietvertrag belegen, weil der Vermieter keine formelle Bestätigung ausstellt. Die Behörde kann in diesem Fall eine eidesstattliche Versicherung verlangen, in der Sie Ihre Angaben zum Mietverhältnis detailliert darlegen. Das Dokument ersetzt zwar nicht den fehlenden Vertrag, ermöglicht aber eine vorläufige Entscheidung auf Basis Ihrer glaubhaft gemachten Erklärung.

Wann wird eine eidesstattliche Versicherung benötigt?

Die eidesstattliche Versicherung kommt in unterschiedlichen Verfahrensarten zum Tragen, sobald eine Tatsache glaubhaft zu machen ist, aber weder Urkunden noch Zeugen zur Verfügung stehen. Die wichtigsten Anwendungsfälle im Überblick:

  • Verwaltungsverfahren: Behörden können eine Versicherung an Eides statt verlangen, wenn Sie persönliche Verhältnisse oder das Fehlen von Unterlagen glaubhaft machen müssen – etwa bei Aufenthaltstiteln oder Sozialleistungen.
  • Zivilprozess und einstweiliger Rechtsschutz: Vor Gericht reicht die Glaubhaftmachung durch eine eidesstattliche Versicherung etwa im Verfahren der einstweiligen Verfügung aus, wenn andere Beweise nicht schnell genug beibringbar sind.
  • Mietrecht: Bei der Eigenbedarfskündigung verlangen viele Gerichte von Vermietern eine derartige Versicherung, um den Eigenbedarf zu untermauern.
  • Familienrecht: Erklärungen zum Familienstand – zum Beispiel zur Ehelosigkeit oder zur Abstammung – werden gegenüber Standesämtern häufig mittels eidesstattlicher Versicherung abgegeben.
  • Versicherungsrecht: Versicherer bitten Anspruchsteller gelegentlich um eine solche Versicherung, um den Schadenshergang oder das Fehlen weiterer Versicherungen nachzuweisen.

Wichtig: Die abnehmende Stelle – Behörde oder Gericht – muss die Erklärung im konkreten Verfahren ausdrücklich zulassen. Eine gesetzliche Grundlage für die Abnahme ist zwingend. Erkundigen Sie sich deshalb vorab, ob in Ihrem Fall eine eidesstattliche Versicherung überhaupt als Glaubhaftmachungsmittel anerkannt wird.

Inhalt und Form: Was muss enthalten sein und welche Formvorschriften gibt es?

Damit eine eidesstattliche Versicherung ihre Glaubhaftmachungswirkung entfaltet, müssen bestimmte inhaltliche Bestandteile und Formvorschriften eingehalten werden. Fehlt ein Element, kann die Erklärung von der Behörde oder dem Gericht zurückgewiesen werden.

Pflichtbestandteile der Erklärung

Jede eidesstattliche Versicherung muss diese Elemente enthalten:

  • Vollständige Personalien: Name, Anschrift, Geburtsdatum und gegebenenfalls Geburtsort.
  • Präzise Tatsachenbehauptung: Eine detaillierte, in sich schlüssige Schilderung der zu versichernden Tatsachen. Pauschale Wendungen oder bloße Wertungen genügen nicht.
  • Ortsangabe und Datum: Der Ort und das aktuelle Datum der Abgabe.
  • Eigenhändige Unterschrift: Eine handschriftliche Unterzeichnung; Faksimile oder eingescannte Signatur reichen in der Regel nicht.
  • Strafbarkeitsbelehrung: Ein formeller Hinweis, dass dem Erklärenden die Strafbarkeit nach § 156 StGB bewusst ist, etwa: „Mir ist bekannt, dass eine falsche eidesstattliche Versicherung strafbar ist.“

Formvorschriften im Detail

Grundsätzlich gilt die Schriftform. Eine notarielle Beglaubigung ist meist nicht nötig, kann jedoch von einzelnen Stellen verlangt werden. Die Erklärung muss persönlich abgegeben werden; eine Vertretung ist nur in engen Ausnahmefällen zulässig. Nach § 27 VwVfG darf eine Behörde die eidesstattliche Versicherung nur fordern, wenn die Tatsache auf andere Weise nicht feststellbar und die Abnahme gesetzlich vorgesehen ist.

Die Überschrift muss eindeutig „Eidesstattliche Versicherung“ oder „Versicherung an Eides statt“ lauten. Nur wenn die Bezeichnung und die Strafbarkeitsbelehrung klar erkennbar sind, entfaltet das Dokument seine volle Glaubhaftmachungswirkung und löst bei vorsätzlichen Falschangaben die strafrechtlichen Konsequenzen aus.

Checkliste: Was muss enthalten sein?

Erforderliches Element Erläuterung Häufig übersehen?
Überschrift „Eidesstattliche Versicherung“ Kennzeichnet das Dokument als formgebundenes Glaubhaftmachungsmittel Nein
Vollständige persönliche Daten Name, Adresse, Geburtsdatum und ggf. Geburtsort Gelegentlich
Konkreter Tatsachenvortrag Präzise, zeitlich und örtlich bestimmte Schilderung; keine Wertungen Ja (pauschale Formulierungen)
Ort und Datum Ort der Abgabe und aktuelles Datum Oft vergessen
Eigenhändige Unterschrift Handschriftlich auf dem Ausdruck, nicht nur digital eingefügt Sehr häufig
Strafbarkeitsbelehrung Formel wie „Mir ist bekannt, dass eine falsche eidesstattliche Versicherung strafbar ist.“ Manchmal fehlend

Arten von eidesstattlichen Versicherungen und Abgrenzung

Je nach Rechtsgebiet haben sich verschiedene Formen herausgebildet. Die folgende Tabelle gibt einen vergleichenden Überblick über die wichtigsten Dokumenttypen und ihre Abgrenzung.

Dokument / Instrument Formvorschrift Bindungswirkung Verwendungszweck Risiken bei Falschangabe Gesetzesgrundlage
Eidesstattliche Versicherung Schriftform; eigenhändige Unterschrift, in der Regel persönliche Abgabe Strafbewehrte Glaubhaftmachung; bindet den Erklärenden rechtlich Glaubhaftmachung vor Gericht oder Behörde Strafbarkeit nach § 156 StGB (Freiheitsstrafe bis 3 Jahre) § 294 ZPO, § 27 VwVfG
Eidesstattliche Erklärung Schriftform; gleiche Anforderungen wie eidesstattliche Versicherung Gleiche Strafbewehrung; Begriff wird synonym verwendet Verwaltungsverfahren, Mietrecht, Familienrecht Strafbarkeit nach § 156 StGB § 27 VwVfG, diverse Fachgesetze
Notarielle Beglaubigung Durch Notar beglaubigte Unterschrift Bestätigt nur Identität und Echtheit der Unterschrift, nicht inhaltliche Richtigkeit Bestätigung der Personenidentität Keine inhaltliche Strafbarkeit; Haftung des Notars § 129 BGB, BeurkG
Zeugenaussage Mündlich vor Gericht Strengbeweis; keine Glaubhaftmachung Beweiserhebung im Prozess Strafbarkeit wegen uneidlicher Falschaussage (§ 153 StGB) §§ 373 ff. ZPO

Die Begriffe „eidesstattliche Erklärung“ und „eidesstattliche Versicherung“ werden in der Praxis weitgehend gleichbedeutend verwendet. Während die Versicherung an Eides statt vorrangig im Prozessrecht verankert ist, taucht der Begriff der eidesstattlichen Erklärung häufiger im Verwaltungs- und Privatrecht auf. In jedem Fall lösen beide Erscheinungsformen dieselben strafrechtlichen Konsequenzen aus.

Expertentipp: Welchen Begriff sollten Sie verwenden?

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie „eidesstattliche Versicherung“ oder „eidesstattliche Erklärung“ schreiben sollen, orientieren Sie sich an der Bezeichnung, die die anfordernde Stelle in ihrem Schreiben nutzt. Verwaltungsbehörden verwenden meist den Begriff „eidesstattliche Erklärung“, während Gerichte häufiger von „Versicherung an Eides statt“ sprechen. Inhaltlich macht dies keinen Unterschied – beide sind nach § 156 StGB strafbewehrt.

Wie verwendet man die Vorlage? Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine Vorlage eidesstattliche Versicherung stellt Ihnen die Grundstruktur und die erforderlichen Textbausteine bereit. So gehen Sie beim Ausfüllen und Einreichen sicher vor:

  1. Vorlage herunterladen: Laden Sie die Vorlage als Word- oder PDF-Datei herunter und speichern Sie sie lokal.
  2. Persönliche Daten eintragen: Erfassen Sie Name, Anschrift, Geburtsdatum und ggf. weitere Kontaktdaten.
  3. Sachverhalt präzise und wahrheitsgemäß schildern: Beschreiben Sie die zu versichernden Tatsachen detailliert, ohne Ausschmückung.
    Beispiel: „Hiermit versichere ich an Eides statt, dass ich am 15. März 2026 um 14:00 Uhr in der Musterstraße 12 anwesend war und dort beobachtet habe, wie … [konkrete Handlung].“
  4. Ort und Datum einfügen: Geben Sie den aktuellen Ort und das Datum der Abgabe an.
  5. Eigenhändig unterschreiben: Drucken Sie die Erklärung aus und unterschreiben Sie handschriftlich. Eine rein digitale Signatur reicht nicht.
  6. Kopie des Personalausweises beifügen: Bei Bedarf kopieren Sie Vorder- und Rückseite und heften diese an, um die Identitätsprüfung zu erleichtern.
  7. Bei der zuständigen Stelle einreichen: Senden Sie das Original per Post oder geben Sie es persönlich ab. In dringenden Fällen können Sie eine Vorabkopie per Fax schicken; das unterschriebene Original muss jedoch meist nachgereicht werden.

Nach der Einreichung: Das sollten Sie beachten

Nach Eingang prüft die Stelle Ihre Erklärung auf formelle und inhaltliche Mängel. Kleinere Formfehler lassen sich unter Umständen nachbessern, ohne dass die Glaubhaftmachung insgesamt scheitert. Fragen Sie im Zweifel direkt beim Sachbearbeiter nach, ob und bis wann Sie korrigieren dürfen.

Häufige Fehler und Risiken – und wie Sie diese vermeiden

Die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung birgt Risiken, die sich mit gründlicher Vorbereitung fast vollständig ausschließen lassen. Die folgende Tabelle zeigt typische Fehlerquellen und empfiehlt konkrete Gegenmaßnahmen.

Typische Fehler und wie Sie diese vermeiden

Häufiger Fehler Mögliche Konsequenz So vermeiden Sie ihn
Fehlende oder eingescannte Unterschrift Keine Rechtswirkung, Erklärung wird zurückgewiesen Ausdrucken und handschriftlich signieren; vor Versand prüfen
Zu vage Tatsachenschilderung (z. B. „es kam zu Streit“) Glaubhaftmachung ungenügend, Zurückweisung der Erklärung Datum, Uhrzeit, Ort und konkrete Handlungsabläufe nennen
Falsche Adressierung (unzuständige Behörde/ unklares Aktenzeichen) Verzögerung, Fristversäumnis Aktenzeichen und zuständige Stelle vorab erfragen
Ungeprüfte Übernahme fremder Angaben Falsche Versicherung an Eides statt, Strafbarkeit Nur selbst wahrgenommene oder gesichert bestätigte Tatsachen aufnehmen
Fehlendes oder veraltetes Datum Zeitliche Einordnung unmöglich, formelle Unwirksamkeit Stets aktuelles Datum eintragen und auf Plausibilität prüfen
Unterschätzung der Strafbewehrung Leichtfertige Falschaussage mit möglicher Freiheitsstrafe Jede einzelne Behauptung vor Unterzeichnung auf Richtigkeit kontrollieren

Entscheidungsregel für mehr Sicherheit

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Tatsache als wahr gelten kann, unterlassen Sie die eidesstattliche Bekräftigung und erkundigen Sie sich bei der Behörde, ob Sie die Angabe alternativ als einfache Erklärung abgeben dürfen. Niemals Vermutungen oder Hörensagen als eigene Wahrnehmung deklarieren.

Weitere relevante Dokumente

In vielen Verfahren wird die eidesstattliche Versicherung zusammen mit ergänzenden Dokumenten eingereicht. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über häufig benötigte Muster und ihre Funktion.

Ergänzende Muster im Überblick

Dokument Typischer Anlass Hinweise
Vollmacht für Behördengänge Stellvertretende Abgabe von Erklärungen Muss schriftlich und möglichst konkret formuliert sein
Mietvertragsmuster (aktuell) Eigenbedarfskündigung Dient als ergänzender Nachweis des Mietverhältnisses
Sorgerechtserklärung Familienrechtliche Verfahren Enthält Erklärungen zum Sorge- und Umgangsrecht
Prozesskostenhilfeantrag Gerichtliche Auseinandersetzungen Oft kombiniert mit eidesstattlicher Versicherung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse
Vermögensauskunft (Schuldenbereinigung) Außergerichtliche Schuldenregulierung Versicherung der Vollständigkeit und Richtigkeit von Vermögensangaben

Diese Muster sind separat verfügbar und ergänzen die eidesstattliche Versicherung je nach Verfahrensziel. Achten Sie darauf, stets die für Ihr Verfahren passende Vorlage zu verwenden und sie im Bedarfsfall mit diesen Dokumenten zu kombinieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie schreibe ich eine eidesstattliche Versicherung?
Beginnen Sie mit der Überschrift „Eidesstattliche Versicherung“. Danach tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein, schildern die zu versichernden Tatsachen konkret und in vollständigen Sätzen, fügen Ort und Datum hinzu, nehmen die Strafbarkeitsbelehrung auf und unterschreiben eigenhändig. Das Gericht oder die Behörde erwartet einen nachvollziehbaren, in sich geschlossenen Tatsachenbericht – keine juristischen Floskeln oder Wertungen.

Wie schreibt man eine eidesstattliche Erklärung nach Muster?
Eine eidesstattliche Erklärung nach Muster folgt demselben formalen Aufbau wie die eidesstattliche Versicherung. Sie können das Muster für Behörden, Vermietererklärungen oder familienrechtliche Verfahren abwandeln, solange der strafbewehrte Charakter und die Formvorschriften erhalten bleiben. Passen Sie lediglich die inhaltlichen Schwerpunkte an den jeweiligen Verwendungszweck an.

Kann man eine eidesstattliche Versicherung selbst schreiben?
Ja, eine anwaltliche Vertretung ist nicht vorgeschrieben. Sie müssen jedoch alle formellen und inhaltlichen Anforderungen erfüllen. Bei komplexen Sachverhalten steigt ohne juristische Beratung das Risiko von Formfehlern, die die Glaubhaftmachung unwirksam machen können. Im Zweifel lassen Sie das von Ihnen ausgefüllte Formular von einem Rechtsanwalt gegenprüfen.

Gibt es in Word eine Vorlage für eidesstattliche Erklärungen?
Professionelle Word-Vorlagen liefern das Grundlayout und die notwendigen Textbausteine. Sie müssen das Dokument nach dem Ausfüllen ausdrucken und handschriftlich unterschreiben. Die Vorlage ersetzt nicht die eigenständige und präzise Formulierung Ihres individuellen Sachverhalts.

Eidesstattliche Versicherung Vorlage PDF – wo findet man eine?
Eine gültige Vorlage eidesstattliche Versicherung als PDF erhalten Sie auf spezialisierten Internetseiten für Rechtsdokumente. Das PDF-Format sichert eine unveränderbare Formatierung. Denken Sie daran, die Vorlage auszudrucken und handschriftlich zu unterzeichnen; ein digital eingefügtes Unterschriftbild wird nicht anerkannt.

Eidesstattliche Versicherung Vorlage Word – ist diese gültig?
Eine mit einer Word-Vorlage erstellte Erklärung ist rechtlich gültig, sofern alle Pflichtbestandteile enthalten sind und sie nach dem Ausdruck eigenhändig unterzeichnet wird. Ohne diese Originalunterschrift entfaltet die Word-Datei keinerlei Glaubhaftmachungswirkung.

Eidesstattliche Erklärung Privatperson Vorlage Word – was ist zu beachten?
Stellen Sie sicher, dass die Vorlage die Strafbarkeitsbelehrung nach § 156 StGB enthält und dass Sie die Tatsachen in vollständigen, zusammenhängenden Sätzen darstellen – nicht nur stichwortartig. Benennen Sie außerdem den genauen Verwendungszweck gegenüber der Behörde eindeutig.

Eigene eidesstattliche Versicherung über den Familienstand Muster – wie ausfüllen?
Tragen Sie zuerst Ihren vollständigen Namen, Ihr Geburtsdatum und den derzeitigen Familienstand (ledig, verheiratet, geschieden, verwitwet) ein. Bei einer Eheschließung ergänzen Sie Datum und Ort der Eheschließung sowie die Personalien des Ehepartners. Diese Angaben müssen durch entsprechende Urkunden belegbar sein; die eidesstattliche Versicherung dient hier lediglich der Erklärung, nicht dem Beweis der zugrunde liegenden Dokumente.

Dieser Ratgeber ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Gesetze unterscheiden sich je nach Ort und ändern sich — lassen Sie sich für Ihre Situation von einer zugelassenen Fachperson beraten.

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